Neue Kurse für Fitness 55 plus und 60 plus im Kneippzentrum

Ab Anfang Februar bietet Margot Müller im Kneipp-Zentrum an der Karl-Marx-Straße32 gleich zwei Kurse an, die Fitnesstraining in der Gruppe ermöglichen:

Montags von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr läuft ab dem 5.Februar 10x  ihr Kurs:

Krafttraining und Fitness– Gesundheitsprogramm für Menschen 60+

Eine gezielte Stärkung (Ausdauer, Kraft) der physischen Ressourcen trägt zu einer Verminderung von Risikofaktoren (Bluthochdruck, Störungen des Stoffwechsels, Übergewicht, muskuläre Dysbalancen uv.m) bei.

Kursprogramm: Drums Alive, Seniorenaerobic, Faszientraining, Hantelkrafttraining, Therabandfitness, Muskeltraining mit der eigenen Körperkraft, Entspannung pur

Kosten: 45 Euro für Mitglieder, 68 Euro für Nichtmitglieder. Anmeldung unter Tel. 1678 366.


Der zweite Kurs läuft ab dem 6.Februar 8x von 17-18 Uhr:

Fitness für Frauen ab 55 +

Es bedarf keines stundenlangen Trainings, sich fit zu halten und in Form zu bleiben. Alle vermittelten Übungen verhelfen zu einem strafferen Körper, einem flacheren Bauch und schlankeren Oberschenkeln.

Bewegungen mit richtiger Atemtechnik nach Pilates-Art, bei perfekter Körperhaltung mit und ohne Kleingeräte finden sich in diesem Kurs, der sowohl für Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene geeignet ist.

Kosten: 36 Euro für Mitglieder, 54 Euro für Nichtmitglieder. Anmeldung unter Tel. 1678 366.

(c) LSB NRW Foto Andrea Bowinkelmann

Aqua- Rückenfit Kurs in Lücklemberg hat noch Plätze frei

Aquafitness mit Schwerpunkt Rückenmuskulatur

Ein intensives Training im Wasser mit Ausdauer-, Kräftigungs- und Stabilisationselementen. Die gesamte Muskulatur wird gezielt gestärkt.


Wo: Bad im Augustinum, Kirchhörder Str. 101, Do-Lücklemberg

Wann: dienstags von 14.15 Uhr – 15Uhr

Kursbeginn 9.Januar, nachträglicher Einstieg noch möglich (entsprechende Kurseinheiten werden vom Preis abgezogen)

Kosten Gesamtkurs: 83 Euro für Mitglieder und 110 Euro Nichtmitglieder

Anmeldung bei Manfred Plieske, Tel. 0151 22222 346

Aquafitnesskurs

Kneipp-Verein Dortmund e.V.
Aquafitness-Kurs
Foto: Kneipp-Verein

Kundalini Yoga- Training für Körper und Geist

Kundalini Yoga ist eine uralte Technik, die dazu dient unsere angeborene (Kundalini-) Energie zu wecken. Es ist ein komplettes Training für Körper und Geist.

Es wirkt, indem es den Energiefluß zwischen den sieben Kraftzentren im Körper, den sogenannten Chakren freisetzt. Diese Yoga-Art verhilft nicht nur zu einer beweglichen Wirbelsäule, sondern auch zu mehr Flexibilität im Leben. Außerdem balanciert Kundalini Yoga das Hormonsystem aus. So hilft es uns, mit Stress und den Herausforderungen des Alltags gelassener umzugehen.

Ab 15. Januar montags von 17.00 – 18.30 Uhr, 10 x im Kneipp-Zentrum an der Karl-Marx-Straße 32 (U-Bahn Märkische Straße ist die naheliegendste Haltestelle).

Anmeldung unter Tel. 0151/70098522 (Ltg. L.Jaworski)

Kosten: für Mitglieder 60 Euro, für Nichtmitglieder 90 Euro (im Programm falsch angegeben)

Chakren Meditation: besonders empfehlenswert für gestresste Berufstätige

Energiezentren des Körpers wahrnehmen

Im Kneipp-Zentrum, Karl-Marx-Straße 32, wird von Monika Meinert, Entspannungstherapeutin, ein Kurs mit 5 Einheiten zur „Chakren-Meditation“ angeboten. Start ist am Freitag (19.01.) von 20 bis 21 Uhr. Weitere Termine im 14-tägigen Rhythmus. Vom Zeitpunkt her sicherlich besonders interessant für Berufstätige, die Freitag abends einen guten Wochenabschluss suchen.

Der Körper ist Sitz von 7 Energiezentren, mit dem Sanskrit Begriff „Chakren“ genannt. Bei der Chakren- Meditation geht es darum, die einzelnen Energiezentren wahrzunehmen und zu visualisieren. Dabei wird es einen Wechsel von meditativen Übungen zur Aktivierung der Energiezentren und von Entspannung geben. Es sollten eine Decke, ein kleines Kissen und warme Socken mitgebracht werden.

Anmeldung unter Tel. 416157.

Kosten für Mitglieder des Kneipp-Vereins 20 Euro, für Nichtmitglieder 30 Euro.

Dem Knochenabbau entgegenwirken ab Freitag, 12. Januar

Osteoporosegymnastik in Aplerbeck

Ein speziell auf das Krankheitsbild Osteoporose abgestimmtes Übungsprogramm ist neben der medizinischen Behandlung der wichtigste Ansatz, um Schmerzen zu lindern und dem Fortschreiten der Krankheit entgegenzuwirken. Im Kurs erlernte Übungen können im Alltag eigenständig durchgeführt werden.

Wo: Aplerbeck, Hallenbad, Mehrzweckraum, Diakon-Koch-Weg 6

Wann: freitags von 10 – 11 Uhr und von 11– 12 Uhr,

Kursdauer jeweils Freitag 12.01. – 23.03., das entspricht 11 Kurseinheiten.

Anmeldung unter Tel. 45 18 41 ( Kurslt. Christel Martinez-de Lange )

Kosten: 50 Euro für Mitglieder, 75 Euro Nichtmitglieder des Kneipp- Vereins.

copyright  LSB NRW Foto: Andrea Bowinkelmann

Qi Gong und Tai Chi: neue Kurse laufen im Kneipp-Zentrum und in Eving an

Qi Gong und Tai Chi in Eving

Ab Dienstag, 9. Januar bietet Ho-Jung Böhmer (Heilpraktikerin), Lehrerin für Tai Chi und Qi Gong, wieder einen Tai Chi Kurs in Eving, Bergstraße 10f, an.

Ho-Jung Böhmer
Tai Chi Yang Stil nach Yang-Zhen Duo
und Qi GongAn acht Abenden, jeweils von 18.45 bis 20.15 Uhr, werden Übungen im traditionellen Yang Stil erlernt. Dies ist eine Form des Tai Chi, die durch langsame, kreisende und dehnende Bewegungen besonders geeignet ist, zu entspannen, Alltagsstress zu bewältigen und neue Energien zu schöpfen.

Am selben Tag startet um 17 Uhr (bis 18.30 Uhr) ein neuer Qi Gong Kurs der selben Kursleiterin, ebenfalls an der Bergstraße 10f. Qi Gong ist eine Meditation, Konzentration- und Bewegungsübung, die von Menschen sämtlicher Altersgruppen ausgeführt werden kann. Die leicht zu erlernenden Übungen der „8 Brokate“ helfen beim Stressabbau ebenso wie bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers und sind gut für die Fitness.Die Übungen sind einfach zu erlernen und der Kurs ist für alle Altersgruppen geeignet.

Die Teilnahmegebühr pro Kurs beträgt für Mitglieder des Kneipp-Vereins 60 Euro, für Nichtmitglieder 90 Euro. Anmeldung telefonisch bei Tel. 728 58 58.

Qi-Gong Kurs im Kneipp-Zentrum

Ab Mittwoch,17. Januar von 10 – 11.30 Uhr gibt es einen Qi-Gong Kurs im Kneipp-Zentrum, Karl-Marx-Str. 32. Der Kurs läuft über 8 Termine und kostet für Kneipp-Mitglieder 60,- € und für Nichtmitglieder 85,- €.

Es werden leicht zu erlernende Übungen zur Entspannung und zur Stärkung des Immunsystems eingeübt.

Der Kurs ist auch für Anfänger geeignet und wird von einem erfahrenen Qi-Gong – Lehrer geleitet.Weitere Infos unter www.albert-ast.de

Anmeldung unter 77 30 11  oder E-Mail: info@albert-ast.de

Anfänger-Schwimmkurs für Kinder ab 5 Jahren

Am Montag, 8. Januar, starten im Hotel Drees, Gerstenstraße (bzw Hohe Straße 107) neue Schwimmkurse für Kinder ab 5 Jahren: freie Plätze gibt es noch im Anfängerkurs von 15.45 bis 16.30 Uhr. Die Teilnahme kostet für 9 Kurseinheiten 86 Euro. Anmeldung beim Kursleiter Kai Mattern unter Tel. 574020.

(c)LSB NRW Foto: Andrea Bowinkelmann

 

Neues Programmheft wird verteilt

14.12. 2017 Dortmund, Karl-Marx-Str. 32
Kneipp-Verein Dortmund e.V.
Vorstellung des neuen Programmheftes 1.Halbjahr 2018
v.l. Manfred Plieske (2.Vors.), Margot Müller (stellt seit 12 Jahren das Programmheft zusammen), Bernhard Wulfram (1.Vors.)
Foto: Kneipp-Verein

Der Terminkalender 2018 ist noch frisch und.. weist leere Stellen auf?

Mitglieder können sich freuen, das neue Programmheft ist schon auf dem Postweg- bald wird es auch an den bekannten Stellen in der Stadt ausliegen, in der Geschäftsstelle sowieso, und für alle anderen Interessenten steht es hier auf der Website schon in digitaler Form zur Verfügung- einfach mal reinschauen und was Passendes aussuchen,

denn: so schön leer wird der Terminkalender nicht lange bleiben…

Herbst mit allen Sinnen

Ein goldener Herbsttag in der Kneipp-Kita „Villa Regenbogen“ mit einer Hütte voll Stroh und trockenen Blättern im Garten. Für die Kinder ist dieser Garten ein Abenteuerland, ein Holzhäuschen ihr Rückzugsort- und wenn der Boden darin dann mit Stroh bedeckt ist, wird dieses neue Element erst einmal ausgiebig angeschaut und befühlt.Schön weich ist dieser Strohboden, so dass die meisten gerne ihre Schuhe ausziehen und darin herumlaufen. Dann lassen sie sich fallen und graben tiefe Löcher hinein. Es könnte sich einiges darin und darunter versteckt halten, oder? Nach ruhigem Betrachten nehmen sie dann Strohbüschel- und wie könnte es anders sein: bald ist eine Strohschlacht im Gange.

Weil einer nach dem anderen dann feststellt, dass sich Stroh im Gesicht und im Pulli ziemlich pieksig anfühlt, suchen sie sich gemeinsam den Erzieher als Wurfziel aus. Der ist geduldig und wirft nur vorsichtig einzelne Büschel Stroh zurück. Bald ist vor lauter Strohstaub in der Luft nichts mehr zu sehen. So toben alle eine Weile herum, bis sie genug vom Stroh haben, sich die Strohhalme von den Kleidern klopfen, ihre Gummistiefel wieder anziehen und draußen im Sonnenschein weiterspielen.

Mit den Fahrzeugen, die draußen bereitstehen, im Sandkasten, der den einen als Baustelle, den anderen als Küche dient und der großen Nestschaukel, wo sie die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen und ihnen der Wind um die Ohren pfeift. Ein Junge hat zwei Blätter aufgehoben und zeigt sie stolz: für die Mama sind sie, die ihn gleich abholt. Nach und nach leert sich der Kita-Garten. Und der Junge, der noch eine Weile warten muss, genießt es, alleine die Baumbank zu umrunden und Blätter aufzufegen.

„Manchmal fügt sich eins ins andere…“

..so die Leiterin von Villa Regenbogen- einer von drei Kneipp-Kitas in Dortmund. Tatsächlich, am Ende unseres Besuchs dort standen verschieden Versprechen- Tauschgeschäften gleich, die jetzt eingelöst werden müssen: Manfred Plieske, erstmalig in einer Kneipp-Kita zu Gast, wird nächste Woche seinen Garten leer-ernten und Gundermann sowie Giersch für einen Elternabend abliefern. Garniert mit Gartenkräutern von Helga Badt und Ingeborg Boine und obendrauf noch ein Keramik-Gefäß mit Zapfhahn mitbringen. Darin wird vielleicht dann demnächst das leckere Pfefferminz-Wasser auch für das Kita-Personal hergestellt.


Die Kita sucht aktuell eine hauswirtschaftliche Aushilfe auf 450 Euro Basis, jeweils MO-FR, 10-12 Uhr, praktisch wäre natürlich jemand aus der Nähe- Aplerbeck oder nahe dran. Kontakt unter info@villa-regenbogen-dortmund.de oder telefonisch dort unter 0231 488970


Im Gegenzug haben wir die erstklassige Gastfreundschaft von Heike Angrés genossen und Einblicke in ihre Arbeit mit den Kindern bekommen. Ingeborg Boine und Helga Badt kennen die Kita schon aus der Zeit, als sie noch nicht in einer Villa untergebracht war- und haben die Zertifizierungsphase begleitet. Kneipp-Kindergärten oder Kindertagesstätten richten sich nach bestimmten Vorgaben, und ihre Erzieher werden vom Kneipp-Bund geschult.

„Wir haben das eigentlich alles auch schon vorher gemacht: wir sind mit den Kindern rausgegangen in die Natur, wir haben mit Kräutern gearbeitet, wir haben uns bewegt.. uns fehlte eigentlich nur noch das Wasser“

Zunächst war ihnen nicht klar, wie sie das ohne große Umbauten (Wasserbecken) in ihre Arbeit einbauen könnten- aber schon bald zeigte sich: für Wasseranwendungen braucht es nicht viel- es reichen Plastikwannen, die im Sommer draußen zum Einsatz kommen, und Wasserbecken, in denen sich Armbäder machen lassen- dies ist seit dem Umzug im Waschraum möglich. Außerdem bekommt jedes neue Kita-Kind einen kleinen Stoffbeutel, in dem sich eine schöne Holzbürste für Massagen und ein besonderer Waschlappen aus verschiedenen Materialien befindet. Spielerisch werden diese eingesetzt. Ist es einmal warm und vielleicht nur ein kleines Wasserbecken gefüllt, lernen die Kinder, sich auch mit dem Waschlappen abzukühlen. Drinnen laufen die Kinder das Jahr über auf wollenen Stoppersocken. Im Garten wurde ein Matschbereich eingerichtet, in dem die Kinder sommertags nach Lust und Laune spielen können. Barfuß versteht sich. Das bedarf einer guten Kontrolle des Gartens- aber, so Heike Angrés, jeder habe seine Aufgabenbereiche, so funktioniere es. Der Garten wurde schon mit einem Barfußpfad und mit einer Kräuterspirale versehen (ermöglicht durch Ingeborg Boine und Helga Badt). Dazu kommen Obststräucher, junge Bäume, verschiedene Gemüsepflanzen sowie ein langer Tunnel aus Weidenzweigen- der ebenso wie die besonders schön gestalteten Holzhäuschen Lust aufs Spielen macht.

 

43 Kinder besuchen die Villa Regenbogen seit dem Mai 2015, und die Kita hat sich mittlerweise vom Dachboden bis- ganz neu- in die Kellerräume ausgebreitet

Dort kann künftig auch getobt werden- oder auch Yoga geübt, denn die Räume dort werden relativ leer bleiben, und mit Sportmatten versehen. Die Kita ist im Stadtteil beliebt, die Nachbarschaft ist froh, dass die alte Villa so gut instand gesetzt wurde und mit so viel Leben erfüllt ist. Wer sein Kind dort anmelden möchte, muss zum einen den Zusatzbeitrag von 60 Euro monatlich aufbringen, und zum anderen mit seiner Unterschrift bestätigen, dass er die Kneipp- sche Ausrichtung unterstützt. Eine Doktorandin der TU Dortmund, Katrin Lehn, beschäftigt sich mit der ganzheitlichen Gesundheitsförderung in den Kneipp-Kitas. Sie untersucht, voraussichtlich noch bis März nächsten Jahres, warum Kitas Kneipp-Konzepte anbieten, und warum Eltern diese Kitas für ihre Kinder auswählen. Bei unserem Besuch ist sie mit vor Ort, hat auch schon Eltern dieser Kita befragt- und festgestellt, dass die Motivation, seine Kinder dort anzumelden so unterschiedlich ist, wie die Eltern selbst und ihr soziokultureller Hintergrund.

Manche Eltern sind vom Kneipp-Konzept begeistert und bauen Kneipp-Elemente auch zu Hause ein- andere wiederum lassen die Kita die „Gesundheitsarbeit“ machen und sind einfach froh, wenn sie ihr Kind gut untergebracht und gesund versorgt wissen

Katrin Lehn hat sich die Kneipp-Kitas als Thema ausgewählt, weil der Kneipp-Bund bundesweit Kitas ganzheitlich zertifiziert. Anders als bei manchen Gesundheitsförderungen beschränkt sich dies Konzept nicht auf Bewegung und Ernährung, sondern hat das ganze Kind- und eigentlich die ganze Familie (H. Angrés) im Blick. Im Hinblick auf die Säule der „Lebensordnung“, die auf der Kita-Website „Balance“ genannt wird, gibt die Kitaleiterin ein Beispiel für ihre Arbeit, auch mit den Eltern. Es gäbe zwar nicht viele Regeln in der Kita, diese seien aber „in Stein gemeißelt“. In der Kita ertönt zu bestimmten Zeiten ein Gong, als ein klares Zeichen für bestimmte Aktivitäten, wie zum Beispiel Aufräumen. Dies sei in manchen Familien nicht mehr so üblich- es seien manchmal eher die Kinder, die bestimmten wo es langgehe, weil sich Eltern scheuten, klare Grenzen zu ziehen. Die Kitaleiterin hat eine klare Vorstellung, wie Eltern sich im Hinblick auf aufgestellte Regeln verhalten sollten: es gibt einen Gestaltungsspielraum, die Möglichkeit zu einem kleinen Entgegenkommen, aber davon abgesehen: die klare Ansage, was zu tun ist. Davon abgesehen gilt für alle, die mit Kindern zu tun haben: am besten dem Kind das vorleben, was man auch von ihm erwartet.

Am Ende der Kita-Zeit hat jedes Kind seine eigene Kneipp-Fibel erstellt

Manchmal fragt Frau Angrés auch ehemalige Kita-Kinder, ob sie denn immer noch Kneipp- Anwendungen machen- und bekommt Antworten wie: „ja, vor Arbeiten trinke ich immer ein Glas Wasser“ oder: „ich wasch‘ mir immer noch das Gesicht kalt.“ Also nehmen die Kinder die Erfahrung dessen was sie als wohltuend und hilfreich erlebt haben mit in die Schulzeit. Helga Badt weist darauf hin, dass die Arbeit mit Kindern eine wichtige Bedeutung für die Gesundheitsvorbeugung hat und kündigt an, weiterhin Kitas und Schulen zu besuchen, um gemeinsam mit Ingeborg Boine den Kindern und Eltern die Kneipp-Ideen nahe zu bringen und auch Anwendungen praktisch zu demonstrieren.

Falls also auf Kita- oder Schulseite Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Kneipp-Verein besteht, vielleicht im Rahmen einer Projektwoche oder Ähnlichem, freuen wir uns über Anfragen aus diesem Umfeld.

14.9.2017 Besuch in der Kneipp-Kita „Villa Regenbogen“, einer Elterninitiative in Dortmund Aplerbeck.

Treffen der Kursleiter

Das Treffen der Kursleiter und Mitarbeiter stand diesmal im Zeichen der „Änderung“. Nicht, dass jetzt alles Bestehende umgeworfen würde, aber seit dem Vorstandswechsel im April sind manche Dinge auf dem Prüfstand. Beispielsweise die Wirtschaftlichkeit von Kursen, die angeboten werden. Darauf wies Manfred Plieske in seiner Eigenschaft als zweiter Vorsitzender hin bei seinen Informationen aus dem Verein hin. Es soll verstärkt darauf hingearbeitet werden, sei es durch verbindliche Anmeldungen oder Mindestteilnehmerzahlen, bei allen Kursen ein sinnvolles Kosten- Einnahmeverhältnis herzustellen. Individuelle Konzepte für bestehende Kurse sind möglich, bedürfen aber der Absprache. Ein weiterer Themen-Schwerpunkt des Abends war die Zertifizierung von Kursen für die Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Von vielen Kursleitern wird das aktuelle Qualifizierungssystem als zu starr, teilweise praxisfern und daher nicht im Interesse der Teilnehmer, kritisiert. Einige Kursleiter sind die Zertifizierung, bei der ein Kurskonzept eingereicht werden muss, allerdings bereits angegangen. Wer hier Näheres wissen möchte, kann sich unter https://www.lsb.nrw/unsere-themen/qualifizierung-im-sport/ über das Verfahren informieren.

Bei einer kleinen Umfrage, die als Ideensammlung dienen soll, haben viele Anwesende von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Anregungen und Fragen zu Papier zu bringen. Jetzt wird alles gesichtet, und Einiges sicher auch umgesetzt werden. Im Anschluss an die Informationen aus dem Verein gab es noch ein leckeres Buffet mit Fingerfood, bei dem noch weiter über Vereinsthemen geredet, oder auch einfach mal der Abend genossen werden konnte.

 

Ab Freitag ( 8.September): Locker aus der Hüfte heraus

Wer gerne in gemütlicher Atmosphäre die Hüften kreisen lassen möchte, ganz ohne Leistungsdruck und komische Blicke, hat dazu ab Freitag, 8. September im Kneipp-Zentrum an der Karl-Marx Straße 32 von 18 bis 19.30 Uhr Gelegenheit. Dann trifft sich dort die Gruppe: „Orientalischer Tanz“. Spezielle Choreographien für bühnenreife Auftritte gibt es nicht, dafür aber Spaß an der Bewegung zu orientalischer Musik und Individualität. Anmeldung unter Tel. 651218 (ab 18 Uhr)- die Teilnahme kostet für Mitglieder des Kneipp-Vereins 56 Euro, für Nichtmitglieder 84 Euro.

Dieses Bild zeigt eine Bauchtanzgruppe des TUS Xanten. Copyright: LSB NRW, Foto: Andrea Bowinkelmann

 

Kneipp-Verein beim Heidemarkt 2017

Am letzten, noch dazu wunderbar sonnigen Ferienwochenende veranstalteten die Freunde des Rombergparks ihren alljährlichen, sehr gut besuchten Heidemarkt. Der Kneipp-Verein war wieder mit einem Infostand vor Ort. Direkt gegenüber der Romberg-Heidefläche (passenderweise beim Barfußparcours, der dort extra für dies Wochenende auf den Sandwegen angelegt worden war).

Am Stand gab es Leckereien- selbstgebackenes Brot mit selbstproduziertem Aufstrich- Rezept wegen der großen Nachfrage: siehe hier!. Dazu Kräutertees zum probieren- und wer Glück hatte, ergatterte einen oder zwei von Helga Badt’s selbstgetrockneten Apfelringen.

Viele Besucher wollten mehr über Kneipp oder unsere Kurse wissen- daher war der Stand oft dicht belagert. Neben dem Programmheft, das uns am Sonntag Nachmittag tatsächlich ausgegangen ist, wegen des großen Interesses (alle Infos sind auch hier auf der Website zu finden), durften wir unseren Gästen gegen eine kleine Spende die „Kneipp-give-aways“ der drei Dortmunder Kneipp-Kitas anbieten.
Es gab Duft-Kissen mit hilfreichen Kräutern, selbstgemachte Seifen in den Duftnoten Orange und Minze, „Schnupfennasentees“, leckere Müslikekse- und selbstgenähte Leinen- Wickel für Kinder. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die fleißigen Kita-Kinder und ihre Erzieherinnen, die uns diese Dinge für den Markt gebastelt haben.

Manche haben uns auch am Stand besucht- und gleich mal das Kneipp’sche Armbad genutzt. Auch viele, wegen des Super-Sommerwetters verschwitzte erwachsene Heidemarkt- Besucher fanden die Armbad-Erfahrung angenehm erfrischend. Möglicherweise wird sich da der eine oder andere in nächster Zeit ein Armbad machen, anstatt zum Nachmittags-Kaffee zu greifen? Wie dem auch sei- die guten Vorsätze sind offensichtlich da- jetzt müssen sie nur noch in den Alltag eingebaut werden…

Armbad beim Heidefest

Heidemarkt im Rombergpark, August 2017