Samstag-Wanderungen- die Termine im 2.Halbjahr

Wer sich gerne auf Wandertour begeben möchte- aber vielleicht nicht alleine die Kurve kriegt oder befürchtet, vom richtigen Weg abzukommen, der ist bei den Samstags-Wanderungen des Kneipp-Vereins richtig.

Es wird nicht nur in Dortmund sondern auch im Umland gewandert

Eine Anmeldung ist bei Günter Wend unter Tel.736478 oder unter der Mailadresse g.wend@gmx.de möglich- und für Absprachen sinnvoll. Treffpunkt ist der Parkplatz des Augustinums, Kirchhörder Straße 101.

Nächste Wanderungen:

27.10.: nach telefonischer Vereinbarung

10.11.: Herdecke-Wetter, 12 km, Treffpunkt 10 Uhr

24.11.: nach telefonischer Vereinbarung

08.12.: zum Weihnachtsessen, 12 km, Treffpunkt 10 Uhr

Nichtmitglieder zahlen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro pro Wanderung, für Mitglieder des Kneipp-Vereins Dortmund ist die Teilnahme kostenlos.

Homöopathischer Gesprächskreis: Mittwoch, 14. November ab 18 Uhr

Unter der Leitung von Heilpraktikerin/Homöopathin Marianne Diel startete im August der neue Gesprächskreis Homöopathie im Kneipp-Zentrum. Zunächst ging es darum, zu verstehen, was Homöopathie ist und welchen Prinzipien sie folgt. Weiter geht es am Mittwoch, 14. November, um 18 Uhr im Kneipp-Zentrum an der Karl-Marx-Straße 32. Es werden Arzneimittelbilder thematisiert und Grundlagen der Homöopathie sollen  besprochen werden.

 Weitere Interessierte sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Auslagen der Referentin ( z.B. Kopien) werden lediglich 2 Euro Beitrag erhoben.

Es wurde fleißig mitgeschrieben- aber Marianne Diel hatte auch Info-Material dabei.

Offener Gesprächskreis im Wilhelm-Hansmann-Haus am Dienstag, 6.November

„Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen“

Der offene Gesprächskreis für Menschen im dritten Lebensabschnitt lädt zum nächsten Treffen am Dienstag, 6.11.  von 14 bis 17 Uhr in das Café des Wilhelm-Hansmann-Hauses an der Märkischen Straße 21 ein.

„Suchen Sie nicht nach dem Sinn des Lebens, sondern geben Sie dem Leben einen Sinn. Freuen Sie sich auf bereichernde Gespräche und Begegnungen. Bleiben Sie neugierig!“ Mit diesen Worten beschreiben Vera Limme und Ursula Lüke, was sie dazu bewogen hat, dieses regelmäßige Treffen (jeden 1. bzw einmal am 2. Dienstag des Monats) ins Leben zu rufen.

Weitere Termine:  04.12.

Info unter Tel. 161338 (Limme) oder unter Tel. 252988 (Lüke).

Bleiben Sie neugierig!

Foto: Pixabay, Gellinger

Fitness- für Menschen 60 + und für Frauen 55+

Ab Mitte September bietet Margot Müller im Kneipp- Zentrum an der Karl-Marx-Straße 32 gleich zwei Kurse an, die Fitnesstraining in der Gruppe ermöglichen:

Montags von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr läuft ab dem 17.September bis 3. Dezember  ihr Kurs:

Krafttraining und Fitness– Gesundheitsprogramm für Menschen 60+

Eine gezielte Stärkung (Ausdauer, Kraft) der physischen Ressourcen trägt zu einer Verminderung von Risikofaktoren (Bluthochdruck, Störungen des Stoffwechsels, Übergewicht, muskuläre Dysbalancen uv.m) bei.

Kursprogramm: Drums Alive, Seniorenaerobic, Faszientraining, Hantelkrafttraining, Therabandfitness, Muskeltraining mit der eigenen Körperkraft, Entspannung pur

Kosten: 50 Euro für Mitglieder, 75 Euro für Nichtmitglieder.

Anmeldung unter Tel. 1678 366.


Der zweite Kurs läuft ab Dienstag, dem 18.September bis zum 4.Dezember jeweils  von 17-18 Uhr:

Fitness für Frauen ab 55 +

Es bedarf keines stundenlangen Trainings, sich fit zu halten und in Form zu bleiben. Alle vermittelten Übungen verhelfen zu einem strafferen Körper, einem flacheren Bauch und schlankeren Oberschenkeln.

Bewegungen mit richtiger Atemtechnik nach Pilates-Art, bei perfekter Körperhaltung mit und ohne Kleingeräte finden sich in diesem Kurs, der sowohl für Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene geeignet ist.

Kosten: 50 Euro für Mitglieder, 75 Euro für Nichtmitglieder.

 Anmeldung unter Tel. 1678 366.

Alle Fotos: Margot Müller

 

Tai Chi – Yang Stil nach Yang-Zhen Duo in Eving ab 4.September

In Eving, im Dogewo-Sonnenhof an der Bergstraße 10f, startet am Dienstag, 4. September von 18.45-20.15 wieder ein Kurs Tai Chi mit Ho-Jung Böhmer, Heilpraktikerin und Lehrerin für Qi Gong und Tai Chi. Der Kurs läuft über 10 Wochen, die Teilnahme kostet 75 Euro für Mitglieder des Kneipp-Vereins und 113 Euro für Nichtmitglieder. Auch Qi Gong wird erneut angeboten: dieser Kurs läuft ebenfalls ab dem 4.September an gleicher Stelle jeweils von 17-18.30 Uhr. Anmeldung für beide Kurse unter Tel. 7285858 (Böhmer).

Tai Chi

Tai Chi mit Ho-Jung Böhmer

Es summte und brummte beim Heidemarkt im Park

Auch in diesem Jahr war der Kneipp-Verein beim Heidemarkt im Rombergpark mit einem Stand vertreten.

Nach einem etwas ruhigen Auftakt samstags „brummte“ der Markt am Sonntag wie gewohnt. Am Stand gab es Infos rund um das Vereinsprogramm- Sonntag waren alle mitgebrachten Hefte vergriffen- und wir hoffen, dass einige der Festbesucher ihre guten Vorsätze wahrmachen, im Heft stöbern, und mit dem Besuch eines Kneipp-Kurses in den Herbst starten.
Am Kneipp-Stand demonstrierte Helga Badt so manchem Interessierten die Anwendung ihrer Wollwickel- und aus den mitgebrachten Büchern ergaben sich einige Fach-Gespräche.. Wer mochte, durfte kleine Duftsäckchen, Herzseifen und marmorierte Grußkarten mitnehmen, die die AWO-Kita Phoenix See netterweise für diesen Anlass hergestellt hatte. Dazu gab es Obst aus dem heimischen Garten (von Fam. Badt/Schröder), das allerdings genau wie die von Vera Limme und Margit Krüger mit leckeren selbstgemachten Brotaufstrichen versehenen Häppchen und die angerührten Müsliproben auch viele summende Wespen anlockte.
Ihren Stachel bekam Vera Limme gleich mehrfach zu spüren- aber sie nahm es nicht krumm sondern spendierte sogar ihr Apfelkompott als Ablenkungs-Futtermittel.

 

Fruchtig-frische Ölverkostung im Kneipp-Zentrum

Besucher des Vortrages „Olivenöl & CO“ im Kneipp-Zentrum hatten heute das Glück, die Vorzüge verschiedener Öl- und auch besonderer Essigbalsamvarianten erschmecken zu dürfen: Simone Erpelding, Inhaberin des „Zapfhahnes“ und ihr Mann hatten gefühlt ihr ganzes Auto voller gesunder Leckereien gepackt und im Kneipp-Zentrum aufgebaut. Zum geschmacklichen Auftakt gab es Mozzarella-Stückchen mit Blaubeer-Balsam, verfeinert mit einem Schuss Haselnussöl- sommerlicher kann ein Appetizer kaum schmecken. Wer dann noch den Salat mit Rosen-Marille-Balsam gemixt mit Olivenöl, das durch einen Schuss Zitrone ergänzt wurde, probierte, hatte schon zwei neue Wunsch-Gerichte auf der Sommer-Rezeptliste.


Wer  zurzeit im eigenen Garten mit einer Zucchini-Schwemme zu kämpfen hat, dem sei dieses Kuchenrezept mit Albaöl empfohlen, der ebenfalls zum Probieren angeboten wurde- der Kuchen ist super-locker und schmeckt wider Erwarten nicht nach dem grünen Gemüse…

Rezept Zucchinikuchen, toskanischer Art (aus der Broschüre „einfach lecker“, erstellt von Simone Erpelding)

Zutaten: 250g brauner Zucker, 80ml Albaöl HC, 4 Eier, 300g Mehl- gesiebt, 1 Päckchen Backpulver- gesiebt, 1 Päckchen Vanillezucker- gesiebt,100 g Pinienkerne- geröstet, 350 g Zucchini- grob geraspelt, 1 TL Kümmel- gemahlen, 2-3 EL Semmelbrösel, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung: Zucker, Albaöl, Eier, Mehl, Backpulver und Vanillezucker gut verrühren. Dann die grob geraspelten Zucchini, die Pinienkerne und den Kümmel zugeben und verrühren. Eine Kastenform einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 70 Minuten bei 180 Grad backen. Den Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Varianten: die Zucchini können auch durch Äpfel oder Birnen ersetzt werden. Zum Würzen können Zimt und er Inhalt von 1-2 Teebeuteln Anis-Fenchel-Kümmel-Tee in den Teig gegeben werden.


Aber das war noch nicht alles- schließlich wollten die Zuhörer vor allem wissen, welche Öle besonders gesundheitsfördernd sind, und so wurden verschieden Öle und ihre Wirkung genauer beleuchtet. Fettlos genießen macht wenig Sinn: viele Vitamine lassen sich vom Körper nur in Kombination mit etwas Fett nutzen. Allerdings haben viele Menschen ungesund hohe Blutfettwerte, die verschiedene Erkrankungen begünstigen. Daher wird Öl mit mehrfach ungesättigten Omega-Drei-Fettsäuren als besonders gesund dargestellt. Mancher wünscht sich allerdings das vertraute Butter-Aroma beim Braten. Als geschmacklicher Ersatz von Butter, bietet sich laut Frau Erpelding Alba-Öl an- ein Raps-Öl, das mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält, aber mit seinem Butteraroma bei vielen Menschen punktet. Es ist ein rundum einsetzbares Öl, zum Braten, zum Backen und für Salate gleichermaßen geeignet. Im Gegensatz zu diesem Allrounder ist Leinöl- ebenfalls ein wertvoller Lieferant von Omega-3-Fettsäuren keinesfalls zum Braten oder Backen geeignet: die Fettsäuren vertragen keine Hitze, bei starkem Erhitzen werden sie teilweise zerstört und in ungesunde Transfette umgewandelt. Leinöl hat einen starken Eigengeschmack- der jedoch je nach Herstellung variieren kann. Zum Probieren gab es  eine besonders milde Variante.

Wie stark die Art der Herstellung die Qualität eines Öls beeinflusst machte Simone Erpelding am Beispiel von Olivenöl deutlich: wenn jemand ein Spitzenöl herstellen möchte, wird er nicht einfach hergehen, alle Oliven gleichzeitig ernten, sie unverlesen mit Plastikbehältern in eine alte Ölmühle transportieren, in der das Öl sich mit dem Luftsauerstoff verbindet und schon erste Oxidationsprozesse einsetzen. Nein- besondere Öle entstehen durch besondere Sorgfalt- sei es, dass die Oliven nach ihrem tatsächlichen Reifegrad nacheinander geerntet werden, dass sie nach Qualität verlesen werden und in Edelstahlbehältern ohne Phthalat- Ausdünstungen zur modernen Ölmühle mit Vakuum-Mahlverfahren gebracht und direkt licht- und luftdicht verpackt werden. Je höher Aufwand, desto feiner das Öl.

Das Öl zu raffinieren macht allerdings die geschmacklichen Besonderheiten weitgehend zunichte- während kalte, schonende Pressungen die speziellen Eigenheiten der Oliven herausarbeiten. Besondere Geschmackserlebnisse erzielt man auch mit dem allerersten Tropf- Öl, das ganz ohne Verarbeitung von auf Tüchern ausgelegten Oliven gewonnen wird. Olivenöl eignet sich aufgrund des starken Eigengeschmacks gut für Salate, lässt sich aber auch bei nicht zu hohen Temperaturen zum Braten einsetzen. Geschmackliche Varianten wie Olivenöl mit Mandarine/Orangen oder Zitronenzusatz bringen sommerliche Akzente und überdecken die teilweise leicht bittere Olivenöl-Note.

Ein Öl, das aufgrund seiner geringen Verfügbarkeit recht kostbar ist, wurde von Simone Erpelding zur Hautpflege empfohlen: das Arganöl, auf die Haut aufgetragen zieht es schnell ein und wirkt trockener Haut entgegen. Aus den extrem harten und stacheligen Samen-Beeren, die traditionell in einer bestimmten Gegend Marokkos wachsen, von Frauen aufgelesen und verarbeitet werden, wird aufwändig Öl erstellt, das antioxidativ wirkt und neben Vitamin E auch Phenole enthält- alles soll positiv auf die Hautzellen wirken. Es darf natürlich ebenso verzehrt werden.

Öle und Essigbalsame laden zum Experimentieren ein- kombiniert mit Salat, Brot, Käse, Früchten sind den gesunden Genüssen fast keine Grenzen gesetzt.

Fest-Tag der offenen Tür am 22.Juli

Galerie

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Bei schönstem Sommerwetter konnten wir zum Fest-Tag der offenen Tür jede Menge Besucher im Kneipp-Zentrum begrüßen. Zum offiziellen Auftakt waren morgens auch die Vizepräsidentin des Landessportbundes, Michaela Engelmeier und Ulrich Kalwei vom Kneipp-Bund NRW angereist. Nachdem sie dem ersten Vorsitzenden … Weiterlesen

Wir feiern den 125. Vereinsgeburtstag- und stellen das neue Programm II/2018 vor

Kneipp-Verein Dortmund e.V.
Bernd Wulfram (1.Vors.), Margot Müller (Beirat/Kurslt) und Maria Schadeck (Beirat)
laden zum Fest-Tag der offenen Tür anlässlich des 125-jährigen Vereinsbestehens ein.

Beim Pressetermin im Kneipp-Zentrum wurde neben dem Programm für den Fest-Tag der offenen Tür auch das neue Programmheft vorgestellt- es liegt wieder an den bekannten Stellen in der Stadt und in der Geschäftsstelle zum Mitnehmen aus.

Sommerzeit beim Kneipp-Verein ist nicht gleich Sommerpause, daher hier die Termine der nächsten Wochen:

  • Wandern: Samstag, 14. Juli, Kesbern-Danzturm, 10 Uhr Treffpunkt Parkplatz Augustinum, Kirchörder Straße 101 ( Info: Tel. 736478, Günther Wend)
  • Fest-Tag der offenen Tür: Sonntag, 22. Juli, 11-17 Uhr im Kneipp-Zentrum an der Karl-Marx-Straße 32– wir feiern unser 125-jähriges Vereins-Bestehen mit Musik, Infos und Mitmachaktionen
  • Wandern: Samstag, 28. Juli, nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 736478)
  • Vortrag: Mittwoch, 1. August „Olivenöl & Co“, Referentin Simone Erpelding, Kneipp-Zentrum, 17 Uhr
  • Sommerferien-Tanzkurs: Mittwoch, 1. bis Freitag, 3. August, Kneipp-Zentrum, 19-20 Uhr
  • Selbsterfahrung mit Familienstellen, Samstag, 4. August, Kneipp-Zentrum, 17-20 Uhr
  • Offener Gesprächskreis für Menschen im dritten Lebensabschnitt am Dienstag, 7. August im Wilhelm-Hansmann-Haus, Märkische Str. 21, 14-17 Uhr
  • Neu eingerichteter Homöopathischer Gesprächskreis, Mittwoch, 8. August, mit Marianne Diel, Heilpraktikerin/Homöopathin (Tel. 9834850), Kneipp-Zentrum, 18-19.30 Uhr
  • Wandern: Samstag, 11. August, Westende-Herdecke, Treffpunkt Parkplatz am Augustinum, Kirchhörder Straße 101
  • Heidemarkt Samstag/Sonntag 25./26. August im Rombergpark: Verein ist mit einem Stand vertreten
  • Wandern: Samstag, 25. August, nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 736478

Auch viele Kurse laufen während der Sommerferien weiter- siehe vor allem die Aquafitness-Kurse und Walking-Kurse im Rombergpark. Die Senioren-Wandergruppe trifft sich immer donnerstags um 10 Uhr zu 8-10 Kilometer langen Touren in und um Dortmund (Anmeldung bis Dienstag vorher unter: Tel. 512011). Ebenso gibt es Sommer-Termine beim offenen Gesprächskreis im Wilhelm-Hansmann-Haus, beim Kegeltreff, Restaurant Grafenburg (Körne) und dem Klön- und Spieltreff im Wohnstift Kronenburg (Märkische Straße). Im Kneipp-Zentrum läuft der Kundalini-Yogakurs montags ab 17 Uhr weiter, in der Halle des Marien- Hospitals an der Gablonszstraße 9 wird dienstags, 18.30 Uhr weiterhin der Rücken trainiert.

Direkt nach den Sommerferien geht es weiter mit Neuauflagen bewährter Veranstaltungen, die meisten Bewegungskurse starten, außerdem laufen folgende Einzelangebote:

  • Kochkurs: Dienstag, 4.September, „Herbstliche Genüsse“, wie Feldsalat mit Blutorangen und Granatapfelkernen, Mangold-Möhrenauflauf, Buttermilch-Sorbet, Georgschule, Mergelteichstraße 63, 17 Uhr, Anmeldung unter Tel. 791794 ( Karin Fieberg)
  • Vortrag: Mittwoch, 5. September, „Spagyrik“- Unterstützung des Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen mit Pflanzenessenzen, Referentin: Jana Engel-Conrad, Heilpraktikerin und PhysiotherapeutinKneipp-Zentrum,17 Uhr

Zwei ganz neue Kurse starten in der ersten Schulwoche:

  • Mittwoch, 5. September um 10 Uhr beginnt ein Walking-Kurs am Phoenix-See (Kulturinsel), bei dem unterwegs Halt gemacht wird zu Übungen wie Fußgymnastik, Venenübungen, Gleichgewichts- und Koordinationsübungen. Anmeldung hierzu unter Tel. 416157 (Monika Meinert).
  • Und ab Donnerstag, 6. September von 18-19.30 Uhr gibt es einen Kundalini-Yoga-Kurs in der Nordstadt, in der Halle der Rheinisch-Westfälischen Realschule an der Uhlandstraße 88, Anmeldung unter Tel. 0151/ 70 90 09 85 22 (Larissa Jaworski).

Cardio-Aktiv Walken und Walken im Rombergpark auch im Sommer

MitwalkerInnen sind willkommen! Im Rombergpark wird zu folgenden Zeiten gewalkt- auch während der Sommerferien:

Dienstags von 9.30-10.30 Uhr gibt es das Programm „Cardioaktiv- ein präventives Herz-Kreislauf-Training“, mit Enstpannungseinheiten Qi Gong

Kneipp-Verein Dortmund e.V.
Juni 2018
Cardio-Aktiv-Gruppe Rombergpark

Kneipp-Verein Dortmund e.V.
Juni 2018
Cardio-Aktiv-Gruppe Rombergpark

Kneipp-Verein Dortmund e.V.
Juni 2018
Cardio-Aktiv-Gruppe Rombergpark

Donnerstags: von 8.30 -9.30 Uhr, von 9.30-10.30 Uhr und Power-Walking von 10.30-11.30 Uhr.

Treffpunkt für alle Gruppen ist jeweils im Rombergpark- Brücke beim Eingang Zoo. Anmeldung unter Tel. 77 87 27.

 

Jubiläumsgottesdienst am Donnerstag, 17. Mai in Ev. St. Marien

Am 17. Mai fand unser Festgottesdienst zum 125-jährigen Vereinsbestehen in der Ev. Stadtkirche St. Marien statt. Pfarrer Ingo Maxeiner, der bis Anfang des Jahres auch im Kneipp-Beirat tätig war, hatte uns eingeladen, aus diesem Anlass in seiner Kirchengemeinde einen Gottesdienst zu feiern. Als Datum wurde der (197.) Geburtstag von Pfarrer Sebastian Kneipp gewählt.

Dank unseres Orga-Teams (Team-Foto mit Pfarrer Maxeiner, Maria Schadeck fehlt im Bild) wurde es ein Gottesdienst ganz im Zeichen von Kneipp- und dem Element Wasser.

Kinder aus der Kneipp-Kita Villa Regenbogen in Aplerbeck und des Kneipp-Kindergartens Hl. Familie in Marten hatten sich mit ihren ErzieherInnen und einigen Eltern auf den Weg in die Innenstadt gemacht und haben zu unserer Freude gemeinsam ihr Lied vom Wassertropfen gesungen und gleich auch noch mit Regenschirmen ausgeschmückt.

Euer Lied vom Regentropfen- gesungen und gespielt: das habt Ihr toll gemacht, Kinder!

Zur feierlichen musikalischen Gestaltung trugen die Leiterin des Kirchenchores von Ev. St.Marien, Sopranistin Gisela Schneider und Kantor Manfred Schwendner am Klavier sowie an der Orgel bei. Die ausgewählten Stücke haben die Gottesdienstbesucher begeistert, das kam im Schlussapplaus und in vielen persönlichen Dank-Bekundungen zum Ausdruck.

Einige ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Vereins waren aktiv an der Gottesdienstgestaltung beteiligt und wagten sich auch an die Kirchen-Mikrofone.

Danke allen Mitwirkenden für das große Engagement, Ihr habt den Gottesdienst wunderbar gestaltet!

Herzlichen Dank unseren Gastgebern, der Ev.St.Mariengemeinde!

Im Anschluss gab es beim Empfang im Seitenschiff der Kirche, organisiert mit Hilfe des Küster-Ehepaares von St. Marien, Brigitte und Walter Schröer, noch Raum für Gespräche.

 

 

Wir bitten Sie, sich auch Sonntag, 22. Juli vorzumerken, denn da wird das Kneipp-Zentrum an der Karl-Marx-Straße 32 von 11 bis ca 17 Uhr zu einem Fest-Tag der offenen Tür geöffnet. Das Programm wird dabei so bunt gemischt sein wie das Kursangebot des Vereins- wer mag, macht mit und probiert Neues aus- z.B. Qi Gong oder Handmassagen. Vormittags wird es neben einer offiziellen Begrüßung auch einen medizinischen Fachvortrag von Augenoptikermeister, Fachdozent für Augenoptik sowie Refraktivmanager Marc Driesen zu Behandlungsmöglichkeiten des evaporativ- trockenen Auges geben. Nachmittags wechseln sich dann Unterhaltungsangebote mit Kursangeboten ab- das genaue Programm wird der Verein kurz vor dem Fest-Tag vorstellen.

Kneipp-Verein Dortmund e.V.

Dortmunds schöne Ecken erwandern

Der Kneipp-Verein bietet eine wöchentliche Wanderung für Senioren an. Jeden Donnerstag um 10 Uhr trifft sich die Wandergruppe mit Organisatorin Gisela Rudolf an einem anderen Ausgangspunkt und legt von dort aus 8-10 Kilometer in und um Dortmund zurück. Im Anschluss wird gemeinsam eingekehrt. Nur bei extremen Wetterverhältnissen wie Eis und Schnee fällt das Angebot aus. Interessenten melden sich jeweils bis Dienstag telefonisch an unter Tel. 512011. Nichtmitglieder zahlen pro Wanderung 2 Euro, für Vereinsmitglieder ist das Angebot kostenlos.

Foto: Kneipp-Verein Dortmund e.V.

Rückblick auf die Jahreshauptversammlung

Anlässlich der Jahreshauptversammlung hatte der Kneipp-Verein seine Mitglieder zur Versammlung ins Kneipp-Zentrum geladen. Auf der Tagesordnung stand neben den Formalien wie Rechenschafts- und Finanzbericht sowie dem Haushaltsplan für das kommende Jahr auch die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder. Drei Mitgliedern gratulierte der Vorstand, bestehend aus Bernd Wulfram, Manfred Plieske und Ulrich Gerlach. Alle Jubilare waren vor 25 Jahren, also im Jahr des 100-jährigen Vereinsbestehens eingetreten: Renate und Peter Brandes ebenso wie Erika Ehrlichmann.

2018 ist das Jahr des 125-jährigen Vereinsbestehens

Das 125-jährige Vereinsbestehen, das dieses Jahr gefeiert wird, wurde ebenfalls besprochen- und die Anwesenden um Mithilfe bei der Organisation gebeten. Die Planung der zwei Festtermine wird nun im kleinen Kreis erfolgen, aber alle Mitglieder können sich diese Tage schon im Kalender anstreichen: am Donnerstag, 17.Mai (dem 197. Geburtstag von Pfarrer Sebastian Kneipp) wird es einen Festgottesdienst in der Stadtkirche St.Marien (Kleppingstraße) geben. Im Sommer, am Sonntag, 22. Juli von 11-18 Uhr wird dann im Kneipp-Zentrum mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Insgesamt schaut der Kneipp-Verein positiv in die Zukunft, will sich jedoch mit einer Erhöhung seiner Mitgliedsbeiträge zum Januar 2019 (auf 40 Euro jährlich für Einzelmitglieder von bisher 30 Euro sowie 50 Euro jährlich für Familien von bisher 36 Euro) etwas gegen insgesamt steigende Kosten wappnen. Zuletzt waren die Beiträge vor mehr als 17 Jahren erhöht worden.

08.02.2018 Dortmund
Kneipp-Zentrum, Karl-Marx-Straße 32
v.l. Uli Gerlach( Kassierer), Manfred Plieske(2.Vors.), Erika Ehrlichmann (25 J.Mitgl.) Renate Brandes (25J. Mitglied), Bernd Wulfram (1.Vors.), Peter Brandes (25 J. Mitgl.)
Foto: Kneipp-Verein Dortmund e.V.

„Manchmal fügt sich eins ins andere…“

..so die Leiterin von Villa Regenbogen- einer von drei Kneipp-Kitas in Dortmund. Tatsächlich, am Ende unseres Besuchs dort standen verschieden Versprechen- Tauschgeschäften gleich, die jetzt eingelöst werden müssen: Manfred Plieske, erstmalig in einer Kneipp-Kita zu Gast, wird nächste Woche seinen Garten leer-ernten und Gundermann sowie Giersch für einen Elternabend abliefern. Garniert mit Gartenkräutern von Helga Badt und Ingeborg Boine und obendrauf noch ein Keramik-Gefäß mit Zapfhahn mitbringen. Darin wird vielleicht dann demnächst das leckere Pfefferminz-Wasser auch für das Kita-Personal hergestellt.


Die Kita sucht aktuell eine hauswirtschaftliche Aushilfe auf 450 Euro Basis, jeweils MO-FR, 10-12 Uhr, praktisch wäre natürlich jemand aus der Nähe- Aplerbeck oder nahe dran. Kontakt unter info@villa-regenbogen-dortmund.de oder telefonisch dort unter 0231 488970


Im Gegenzug haben wir die erstklassige Gastfreundschaft von Heike Angrés genossen und Einblicke in ihre Arbeit mit den Kindern bekommen. Ingeborg Boine und Helga Badt kennen die Kita schon aus der Zeit, als sie noch nicht in einer Villa untergebracht war- und haben die Zertifizierungsphase begleitet. Kneipp-Kindergärten oder Kindertagesstätten richten sich nach bestimmten Vorgaben, und ihre Erzieher werden vom Kneipp-Bund geschult.

„Wir haben das eigentlich alles auch schon vorher gemacht: wir sind mit den Kindern rausgegangen in die Natur, wir haben mit Kräutern gearbeitet, wir haben uns bewegt.. uns fehlte eigentlich nur noch das Wasser“

Zunächst war ihnen nicht klar, wie sie das ohne große Umbauten (Wasserbecken) in ihre Arbeit einbauen könnten- aber schon bald zeigte sich: für Wasseranwendungen braucht es nicht viel- es reichen Plastikwannen, die im Sommer draußen zum Einsatz kommen, und Wasserbecken, in denen sich Armbäder machen lassen- dies ist seit dem Umzug im Waschraum möglich. Außerdem bekommt jedes neue Kita-Kind einen kleinen Stoffbeutel, in dem sich eine schöne Holzbürste für Massagen und ein besonderer Waschlappen aus verschiedenen Materialien befindet. Spielerisch werden diese eingesetzt. Ist es einmal warm und vielleicht nur ein kleines Wasserbecken gefüllt, lernen die Kinder, sich auch mit dem Waschlappen abzukühlen. Drinnen laufen die Kinder das Jahr über auf wollenen Stoppersocken. Im Garten wurde ein Matschbereich eingerichtet, in dem die Kinder sommertags nach Lust und Laune spielen können. Barfuß versteht sich. Das bedarf einer guten Kontrolle des Gartens- aber, so Heike Angrés, jeder habe seine Aufgabenbereiche, so funktioniere es. Der Garten wurde schon mit einem Barfußpfad und mit einer Kräuterspirale versehen (ermöglicht durch Ingeborg Boine und Helga Badt). Dazu kommen Obststräucher, junge Bäume, verschiedene Gemüsepflanzen sowie ein langer Tunnel aus Weidenzweigen- der ebenso wie die besonders schön gestalteten Holzhäuschen Lust aufs Spielen macht.

 

43 Kinder besuchen die Villa Regenbogen seit dem Mai 2015, und die Kita hat sich mittlerweise vom Dachboden bis- ganz neu- in die Kellerräume ausgebreitet

Dort kann künftig auch getobt werden- oder auch Yoga geübt, denn die Räume dort werden relativ leer bleiben, und mit Sportmatten versehen. Die Kita ist im Stadtteil beliebt, die Nachbarschaft ist froh, dass die alte Villa so gut instand gesetzt wurde und mit so viel Leben erfüllt ist. Wer sein Kind dort anmelden möchte, muss zum einen den Zusatzbeitrag von 60 Euro monatlich aufbringen, und zum anderen mit seiner Unterschrift bestätigen, dass er die Kneipp- sche Ausrichtung unterstützt. Eine Doktorandin der TU Dortmund, Katrin Lehn, beschäftigt sich mit der ganzheitlichen Gesundheitsförderung in den Kneipp-Kitas. Sie untersucht, voraussichtlich noch bis März nächsten Jahres, warum Kitas Kneipp-Konzepte anbieten, und warum Eltern diese Kitas für ihre Kinder auswählen. Bei unserem Besuch ist sie mit vor Ort, hat auch schon Eltern dieser Kita befragt- und festgestellt, dass die Motivation, seine Kinder dort anzumelden so unterschiedlich ist, wie die Eltern selbst und ihr soziokultureller Hintergrund.

Manche Eltern sind vom Kneipp-Konzept begeistert und bauen Kneipp-Elemente auch zu Hause ein- andere wiederum lassen die Kita die „Gesundheitsarbeit“ machen und sind einfach froh, wenn sie ihr Kind gut untergebracht und gesund versorgt wissen

Katrin Lehn hat sich die Kneipp-Kitas als Thema ausgewählt, weil der Kneipp-Bund bundesweit Kitas ganzheitlich zertifiziert. Anders als bei manchen Gesundheitsförderungen beschränkt sich dies Konzept nicht auf Bewegung und Ernährung, sondern hat das ganze Kind- und eigentlich die ganze Familie (H. Angrés) im Blick. Im Hinblick auf die Säule der „Lebensordnung“, die auf der Kita-Website „Balance“ genannt wird, gibt die Kitaleiterin ein Beispiel für ihre Arbeit, auch mit den Eltern. Es gäbe zwar nicht viele Regeln in der Kita, diese seien aber „in Stein gemeißelt“. In der Kita ertönt zu bestimmten Zeiten ein Gong, als ein klares Zeichen für bestimmte Aktivitäten, wie zum Beispiel Aufräumen. Dies sei in manchen Familien nicht mehr so üblich- es seien manchmal eher die Kinder, die bestimmten wo es langgehe, weil sich Eltern scheuten, klare Grenzen zu ziehen. Die Kitaleiterin hat eine klare Vorstellung, wie Eltern sich im Hinblick auf aufgestellte Regeln verhalten sollten: es gibt einen Gestaltungsspielraum, die Möglichkeit zu einem kleinen Entgegenkommen, aber davon abgesehen: die klare Ansage, was zu tun ist. Davon abgesehen gilt für alle, die mit Kindern zu tun haben: am besten dem Kind das vorleben, was man auch von ihm erwartet.

Am Ende der Kita-Zeit hat jedes Kind seine eigene Kneipp-Fibel erstellt

Manchmal fragt Frau Angrés auch ehemalige Kita-Kinder, ob sie denn immer noch Kneipp- Anwendungen machen- und bekommt Antworten wie: „ja, vor Arbeiten trinke ich immer ein Glas Wasser“ oder: „ich wasch‘ mir immer noch das Gesicht kalt.“ Also nehmen die Kinder die Erfahrung dessen was sie als wohltuend und hilfreich erlebt haben mit in die Schulzeit. Helga Badt weist darauf hin, dass die Arbeit mit Kindern eine wichtige Bedeutung für die Gesundheitsvorbeugung hat und kündigt an, weiterhin Kitas und Schulen zu besuchen, um gemeinsam mit Ingeborg Boine den Kindern und Eltern die Kneipp-Ideen nahe zu bringen und auch Anwendungen praktisch zu demonstrieren.

Falls also auf Kita- oder Schulseite Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Kneipp-Verein besteht, vielleicht im Rahmen einer Projektwoche oder Ähnlichem, freuen wir uns über Anfragen aus diesem Umfeld.

14.9.2017 Besuch in der Kneipp-Kita „Villa Regenbogen“, einer Elterninitiative in Dortmund Aplerbeck.